Der Begriff Sozialwohnung: Frieren muss keiner

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Soziale Wohnungen sind immer wieder ein sehr großes Thema. Dabei handelt es sich um Wohnungen für Menschen mit geringen Einkommen. Darunter fallen Menschen die ihr Lebensunterhalt durch ALG1/ALG2 gesichert bekommen oder aufgrund eines geringen Einkommens(geringfügige Beschäftigung) auf die Hilfe von der Agentur für Arbeit angewiesen sind. 

Um was für Wohnungen handelt es sich? 

Viele fragen sich, wo der Unterschied liegt. Der Irrglaube, dass bei einer Sozialwohnung, gewisse Dinge eingeschränkt sind wie z. B.: Warmes Wasser (was nicht ausreichend fließt), Beschädigungen oder unzureichende Wärme durch die Heizkörper, sind falsch. Auch eine Sozialwohnung muss bewohnbar sein und darf keine Einschränkungen beinhalten. Es ist sogar gesetzlich festgelegt das ein Vermieter dafür sorgen muss, das die Räume im Winter ausreichend beheizt werden können. 

Die Unterschiede liegen eher in der Ausstattung. Bei Wohnungen aus der Mittelklasse locken Vermieter gerne mit einer Luxus Duschkabine, besondere Armaturen oder Bodenbeläge. Bei einer Sozialwohnung wird nur der Standard geboten. Unterm Strich bedeutet das: Die Mieter haben warmes Wasser, können Duschen und müssen im Winter nicht frieren. 

Nicht jeder ist berechtigt eine Sozialwohnung zu beziehen 


Rein theoretisch kann ein Mieter mit einem guten Einkommen bei einer Sozialwohnung sehr viel Geld sparen. Aber eben dieser benötigt nicht so eine Wohnung. Aus diesem Grund wurde der sogenannte Wohnberechtigungsschein eingeführt. Dieser kann bei der Agentur für Arbeit oder in der Stadt beantragt werden. Durch den Wohnberechtigungsschein wird nachgewiesen das der zukünftige Mieter ein geringes Einkommen hat und somit auf die Wohnung angewiesen ist. 

Die Kaution 

Normalerweise werden bei einer Sozialwohnung keine Kaution verlangt. Allerdings gibt es noch Mieter die dieses verlangen. Sollte das Einkommen für die hohe Mietkaution nicht ausreichen, so gibt es die Möglichkeit ein sogenanntes Darlehen bei der Agentur für Arbeit zu beantragen. Hierfür müssen sie persönlich bei der Agentur für Arbeit vorsprechen und einige Kriterien erfüllen.

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Immobilien Blog 24

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